Katja Eidam - aka Muldetalradler
Katja arbeitet in einer kleinen sächsischen Kommunalverwaltung. Eingestaubt? Dröge? Auf keinen Fall, denn Katja macht aus amtlichen Bekanntmachungen bunte Karussell-Posts für Social Media. Nach Feierabend tauscht sie ihre Tastatur gegen Pedale und geht mit ihrem heißgeliebten i:SY Pop Art auf FahrRAD- KulTOUR. Ihre 20-Zoll-Abenteuer hält sie in Wort, Bild und Ton fest. Wir haben Katja gebeten, uns zu verraten, was Radfahren für sie bedeutet und welche Rolle dabei das i:SY spielt.
SO SCHÖN KANN’S LAUFEN – AUCH WENN MAN LIEBER FÄHRT
Es gibt kaum etwas Schöneres, als jede freie Minute draußen in der Natur zu verbringen. Am liebsten natürlich auf meinem i:SY. Damit komme ich bequem überall hin – weit über das hinaus, was ich zu Fuß jemals schaffen würde, aber dazu später mehr. Meine Touren starte ich meistens direkt vor der Haustür, weil ich mitten im Schlösserland Sachsen wohne. Schon auf meiner sogenannten „Haustürrunde“ liegen gleich drei Prachtstücke: Schloss Waldenburg, Schloss Wolkenburg und Schloss Rochsburg. Und wenn ich mal Richtung Thüringen abschweife, liegt da rein zufällig auch noch ein „Halbes Schloss“ im Weg. Dabei hat jede Tour ihren eigenen Charme: mal geht’s flott über Asphalt, mal ganz urig über Stock und Stein. Manchmal sind sogar kleine Höhlengänge dabei. Zum Glück ist mein i:SY wendig genug, um das alles mitzumachen. Dank seiner 20-Zoll Bereifung kurzen Radstands fährt es sich so handlich wie eine gut sortierte Damenhandtasche und ist sogar wesentlich leichter als diese ;-)
Das POP ART macht natürlich vor den imposanten Schlosskulissen eine gute Figur. Getreu dem Motto: Wenn schon royale Aussicht, dann auch mit stilvollem Gefährt! Ab und zu verlasse ich auch den Mulderadweg und stürze mich ins Getümmel der Stadt. Dort fahre ich entspannt durch Gassen und Straßen, vorbei an alten Fassaden, Industriebrachen und natürlich Museen! Für mich sind sie wie kleine Zeitmaschinen mitten im Alltag. Egal, ob ich in einer großen Ausstellung lande oder in einem kleinen, charmanten Stadtmuseum, am Ende nehme ich immer etwas mit – neue Eindrücke, gute Laune und das Gefühl, die Stadt wieder ein Stück besser kennengelernt zu haben.
WIE DAS i:SY MICH WIEDER IN FAHRT BRACHTE
Ganz ehrlich: All das, was ich heute unternehme, wäre gar nicht möglich, wenn ich alles zu Fuß machen müsste. Ich habe ein persönliches Handicap – angeborene Hüftprobleme. Ausgedehnte Wanderungen waren deshalb nie wirklich mein Terrain. Mein Bewegungsapparat hat da eine klare Meinung: bitte keine Dauerstrecken zu Fuß! Also war das Fahrrad schon immer mein Mittel der Wahl. Praktisch, gelenkschonend und mit einem wunderbaren Gefühl von Freiheit.
Als ich dann auf das i:SY Konzept gestoßen bin, war das tatsächlich so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“. Ich suchte ein Rad, das nicht nur gut aussieht, sondern auch meine körperlichen Voraussetzungen positiv unterstützt. Und siehe da: Die spezielle Rahmengeometrie, der tiefe Einstieg und die unfassbare Wendigkeit — das i:SY hat’s einfach drauf! Es fährt sich leicht, sicher und macht Spaß, egal ob Stadt, Land oder Schlossauffahrt. Und ganz ehrlich: Es sieht dabei auch noch ziemlich gut aus. Seit ich mein i:SY habe, hat sich viel verändert. Ich fahre regelmäßig und fühle mich fitter. Je nach Tagesform – oder, wie ich es nenne, „Gelenkverfassung“ – nutze ich die motorisierte Unterstützung. Zwischen meinen KulTOUR-Trips wird das Rad zum Trainingspartner, der niemals meckert, aber immer motiviert. Ich geb’s zu: Anfangs dachte ich, mit E-Unterstützung macht man keinen „echten“ Sport. Tja, ich wurde eines Besseren belehrt! Heute weiß ich: Spaß, Bewegung und Training schließen sich nicht aus: Sie fahren einfach i:SY.